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Trends-Berichte

Im Auftrag der ↑EUA wurde eine Reihe von Berichten, die so genannten Trends-Berichte, erstellt. Für alle Ministertreffen
seit der Bologna-Konferenz (1999) wurde ein Bericht verfasst.[1] Das Ziel dieser Berichte ist, über den ↑Bologna-Prozess zu informieren. Den Berichten liegen unterschiedliche Methoden
der Datenerhebung zugrunde, die unterschiedliche Aspekte des Bologna-Prozesses beleuchten: Trends I: Trends in Learning Structures in Higher Education (1999) Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Lernstrukturen in der Hochschulbildung und vergleicht die unterschiedlichen Systeme, in denen diese Strukturen eingebettet sind. Dadurch
soll es ermöglicht werden, etwaige Unterschiede und Gemein­samkeiten in den nationalen und institutionellen Verfahrens­weisen zu identifizieren. Trends II: Towards the ↑European higher education area – survey of main reforms from Bologna to Prague (2001) In diesem Bericht wurden all jene Staaten untersucht, die die Bologna-Erklärung bis zu diesem Zeitpunkt nachträglich unter­zeichnet hatten. Die Hauptergebnisse des Trends I-Berichts wurden bestätigt. Trends III: Progress towards the European Higher Education Area (2003) Im Trends III-Bericht lag der Schwerpunkt erstmals nicht nur
auf den Veränderungen der Lernstrukturen in Europa, sondern
die Entwicklungen wurden aus der Perspektive aller zentralen Akteure im Bologna-Prozess analysiert und verglichen: Regierungen, nationale Rektorenkonferenzen, Hochschulen
und Studierende. Trends IV: European Universities Implementing Bologna (2005) Zur Erstellung des Trends IV-Berichts wurde extensive Feld­recherche betrieben, vor allem in Form von Besuchen vor Ort in insgesamt 62 Universitäten. Dank dieser Methode bietet der Bericht einen intensiven Eindruck vom Stand der Implementation der Bologna-Reformen an den europäischen Universitäten.
HS

[1] Vgl. URL: http://www.bologna-bergen2005.no/ – Main Documents – EUA
Trends Reports (16.5.2006); URL: http://www.eua.be/eua/en/policy_bologna_
trends.jspx
(18.7.2006).

 
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