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ESIB – The National Unions of Students in Europe

The National Unions of Students in Europe (ESIB) ist die Dach­organisation von 50 nationalen Studierendenvereinigungen
in 37 Staaten. Über diese Vereinigungen repräsentiert ESIB 10 Millionen Studierende in Europa. Die nationalen Studieren­denvereinigungen stehen allen Studierenden eines Staates offen. Sie werden von gewählten Studierenden geleitet. Die Vereinigun­gen sind in ihren Entscheidungen autonom. Das Ziel von ESIB
ist es, die bildungspolitischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Interessen der Studierenden auf europäischer Ebene
zu vertreten – und dies gegenüber allen relevanten Akteuren, insbesondere gegenüber der Europäischen Union, dem Euro­päischen Rat und der UNESCO[1]. Im Rahmen des ↑Bologna-Prozesses ist ESIB ein beratendes Mitglied der ↑Bologna-Follow-up-Gruppe (BFUG) und ihres Boards, der die Arbeit zwischen den Treffen der BFUG koor­diniert. Für die Bergen-Konferenz (2005) verfasste ESIB einen eigenen Bericht mit dem Titel "Bologna with student eyes". Die Vereinigung kooperiert mit ↑ENQA, der ↑EUA und ↑EURASHE im Bereich der ↑Qualitätssicherung. Die Studierenden in Deutschland sind in ESIB durch den "freien zusammenschluss von studentInnenschaften" (fzs)[2] vertreten. Mit seinen über 90 Mitgliedshochschulen und ihren rund eine Million Studierenden respräsentiert der fzs etwa die Hälfte der Studierenden in Deutschland. Der fzs wurde 1995 Mitglied von ESIB und hat seit 2000 regelmäßig Personal für den Vorstand und/oder die anderen Arbeitsstrukturen von ESIB gestellt.
HS

[1] UNESCO: United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation).

[2] Vgl. URL: http://www.fzs.de (11.7.2006).

 
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