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Beschäftigungsfähigkeit

Beschäftigungsfähigkeit ist nur eine der Bezeichnungen, die
in Deutschland in Bezug auf das Konzept "Employability" gebraucht werden. Andere Bezeichnungen sind beispielsweise Arbeitsmarktfähigkeit, Arbeitsmarktfitness oder Berufsfähigkeit. Häufig wird jedoch nur die englische Bezeichnung "Employ­ability" verwendet. Das Konzept der "Employability" wird in Deutschland kontrovers diskutiert, insbesondere für den ↑Bachelor-Abschluss. Es wird befürchtet, dass die Bachelor-Absolventen durch ihr im Vergleich zum ↑Master geringeres Qualifikationsniveau Probleme auf dem Arbeitsmarkt bekommen könnten. Dem wird versucht entgegen­zuwirken, indem bei der Formulierung von erforderlichen ↑Kompetenzen und ↑Lernergebnissen die Anforderungen des Arbeitsmarktes berücksichtigt werden. Bei der Ausgestaltung der Curricula wird in Deutschland ein Dialog mit den Arbeitgebern geführt. Das im Studium erworbene Fachwissen ist immer nur eine Kom­ponente der "Employability"; mindestens genauso wichtig sind die weiteren – nicht fachspezifischen – Kompetenzen, die in den ↑Deskriptoren für die Stufen Bachelor, Master und ↑Promotions­phase beschrieben sind. Im Bergen-Kommuniqué (2005) rufen die europäischen Minister dazu auf, im jeweiligen nationalen Kontext mehr für die "Em­ployability" der Bachelor-Absolventen zu tun.
TNM
 
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