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Bologna-Follow-up-Gruppe

Die Bologna-Follow-up-Gruppe (BFUG) ist das Steuerungs­gremium auf europäischer Ebene, das den ↑Bologna-Prozess zwischen den Konferenzen der europäischen Minister koordi­niert, begleitet und vorantreibt. Alle Staaten, die am Bologna-Prozess teilnehmen, sind mit einem staatlichen Vertreter in der BFUG vertreten. Aufgrund der föderalistischen Kompetenz­verteilung nimmt Deutschland mit je einem Vertreter der Bundesregierung und der Bundesländer teil. Die BFUG trifft
sich gewöhnlich alle zwei Monate. Die nationale Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses und somit auch der Aktionslinien der BFUG obliegt den beteiligten Staaten. Deutschland hat zu diesem Zweck eine Nationale Bologna-Follow-up-Gruppe eingesetzt, in der folgende Institu­tionen zusammenarbeiten: das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Bundesregierung, die Kultus­ministerkonferenz (KMK) für die Bundesländer, die Hochschul­rektorenkonferenz (HRK), der Deutsche Akademische Aus­tauschdienst (DAAD), der Akkreditierungsrat (AR), der "freie zusammenschluss von studentInnenschaften" (fzs), die Bundes­vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).[1] In der Nationalen Bologna-Follow-up-Gruppe werden die nationalen Aktivitäten koordiniert und Vorschläge für Aktionslinien für die europäische BFUG erarbeitet.
EB, AF

[1] URLs der Mitglieder: http://www.bmbf.de (11.7.2006); http://www.kmk.org (11.7.2006); http://www.kmk.org (11.7.2006); http://www.kmk.org (11.7.2006); http://www.akkreditierungsrat.de (11.7.2006); http://www.fzs.de (11.7.2006); http://www.bda-online.de (11.7.2006); http://www.bda-online.de (11.7.2006).

 
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